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Sekundarschule

Die Sekundarschule Hirzel im Schulhaus Schützenmatt wird mit zwei Abteilungen A und B geführt und zählt zur zweitkleinsten Sekundarschule im Kanton.

Klassenlehrpersonen Schulhaus Schützenmatt im Schulhaus 2011/12

1. Klasse A/B:   und
2. Klasse A/B: und
3. Klasse A/B:   und

 

Weitere Lehrpersonen der Sekundarschule

  Hauswirtschaft

 

  Sport

 Gantenbein Philipp

  Musik

  Hubatka Christian

  Handarbeit

 

  IF Heilpädagoge

 

Allgemeines

Seit dem Schuljahr 09/10 setzt das Team der Sekundarschule ein neues Unterrichtskonzept um. Die Sekundarschule wurde bei der Erarbeitung dieses Konzeptes nicht ganz neu erfunden, sondern vielmehr wurden jene Elemente, die sich bewährten, verstärkt, und jene verändert, die im Schulalltag ab und zu Schwierigkeiten oder grosse Reibungsverluste mit sich brachten. Team, Schulpflege und Schulleitung können nun auf ein Jahr Praxis zurückschauen und eine erste Bilanz ziehen.

Das blieb gleich:
• Die Stunden- und Lektionentafeln richten sich nach den Vorgaben im Lehrplan des Kantons Zürich.
• Nach wie vor werden sämtliche kantonalen Vorgaben und Ansprüche an die Sekundarstufe l eingehalten.
• Die Unterrichtszeiten bleiben unverändert: der Unterricht beginnt am Morgen frühestens um 7:30h, dauert bis 11:50h (in der Hauswirtschaft bis 12:40h). Am Nachmittag beginnt die erste Lektion nach wie vor um 13:45h und der Unterricht dauert längstens bis 17:10h.
• Natürlich bleiben auch die Hausordnung und die Regeln zu Absenzen, Hausaufgaben etc. die gleichen.

Dies sind die wichtigsten Änderungen:
• Die einzelnen Klassen werden leistungsdurchmischt unterrichtet. Das bedeutet nicht, dass die Einstufung in die Abteilungen A und B sowie in die Niveaus l, ll oder lll abgeschafft worden ist. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten und lernen nach wie vor in ihren Anforderungsstufen mit ihrem Lern- und Leistungspotenzial.
• Jede Klasse hat zwei Klassenlehrer/innen, die sich die Fächer aufteilen. In der Regel unterrichtet die eine Lehrperson mit Schwerpunkt Mathematik, Geografie und Naturkunde, während die andere in den Sprachfächern und Geschichte arbeitet.
• Jede Klasse hat zwei Schulzimmer: Im einen wird unterrichtet (Inputzimmer) und im anderen arbeiten die Schülerinnen und Schüler an ihren individuellen Lernaufträgen (Studien- bzw. Arbeitszimmer). Diese Zimmer liegen bei der 1. und 3. Klasse nebeneinander, bei der 2. übereinander.
• Weil die Klassen leistungsdurchmischt sind, arbeiten in vielen Lektionen beide Klassenlehrpersonen zusammen: Während zum Beispiel die eine Lehrperson ihr Fach im Inputzimmer unterrichtet, begleitet und unterstützt die andere Lehrperson die Schülerinnen und Schüler bei der Verarbeitung des Gelernten und der Erledigung der Lernaufträge im Arbeits- bzw. Studienzimmer.
• Der Dienstagnachmittag ist den Bereichen Zeichnen, Gestalten und Musik und der Freitagnachmittag dem Bereich Sport und Bewegung gewidmet. Dann sind die Klassen auch teilweise altersdurchmischt und am Dienstag nach Interesse der Schülerinnen und Schüler aufgeteilt.
• Die Lehrerinnen und Lehrer sind sich bewusst, dass das neue Unterrichtsmodell für alle Beteiligten eine gewisse Herausforderung darstellt. Die Lernenden müssen und können vermehrt die Verantwortung für ihr eigenes Lernen übernehmen. Das wird einigen bestimmt von Anfang an gut gelingen, andere werden vermehrt die Unterstützung ihrer Lehrer/innen brauchen und es wird auch solche geben, die auch von ihren Eltern angehalten werden müssen, Lerninteresse und Lernbereitschaft zu zeigen und umzusetzen.

Fazit nach einem Jahr Praxis:
• Das Unterrichtskonzept hat sich bewährt. Die Lehrpersonen und die Schüler/innen begrüssen die neuen Arbeitsweisen mehrheitlich und profitieren davon.
• Die Umsetzung hängt stark von den Lehrmitteln ab. Im ersten Jahr haben die Lehrpersonen viele Lernaufträge und Material produziert und erfolgreich eingesetzt, die im neuen Schuljahr wieder verwendet werden können.
• Die Stimmung in der Sek Hirzel ist gut. Die Schüler/innen halten sich meistens an die Regeln und pflegen einen freundschaftlichen Umgang miteinander. Das Team der Lehrer/innen spürt die Veränderungen im Schulalltag. Wie erwähnt bedeutet für sie in der Startphase die Planung des Unterrichts einen grossen Aufwand. Gleichzeitig erleben sie z.B. die enge Zusammenarbeit mit der Kollegin/dem Kollegen in der gemeinsam geführten Klasse bereichernd und unterstützend.
• Wir setzen die Umsetzung des Unterrichtskonzepts fort und hoffen, dass wir schon bald von den Vorarbeiten profitieren können und bewährte Unterlagen im Unterricht einsetzen können.

Weiter mit den Reformen:
Schon kommt die nächste kantonale Reform auf uns zu: Das 3. Schuljahr der Sekundarschule wird neu gestaltet. Die aktuelle 2. Sek ist bereits davon betroffen. In dieser Reform dürften die positiven Aspekte deutlich überwiegen. Die Erfahrungen der Sekundarschulen, welche die Veränderungen als Projektschulen angingen und umsetzten sind weitgehend positiv. Die Schüler/innen und Eltern der 2. Sek werden im Lauf des Schuljahres auf die neu gestaltete 3. Sek vorbereitet. Weitere Informationen unter http://www.vsa.zh.ch/internet/bi/vsa/de/projekte/Neue_3_Sek.html

August 2010 Christian Hubatka, Schulleitung Hirzel

Ergänzende Informationen zum Inhalt

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